Angekommen. Tagebuch einer Ausgewanderten

Die Medien und die Auswanderer…

3D rendered Illustration. Highway Sign next exit to expatriation.

Was tun, wenn Journalisten sich nicht vom Verlauf eines Gesprächs überraschen lassen, sondern dem Beitrag ihren vorbereiteten Stempel aufdrücken – klischeehaft, stereotypisch? Dieser Frage geht Didem Yüksel nach.

Hier geht´s zu dem Artikel:

http://www.migazin.de/2012/05/09/es-ist-an-der-zeit-ofter-tacheles-zu-reden/

… dieselbe Erfahrung habe ich mit diversen TV-Produktionsfirmen gemacht, die wieder einmal inflationös die deutsche Gemeinde in Alanya fluten. Ich habe im  Februar und März dieselbe Anfrage gleich von mehreren Mitarbeitern der Firma, die „Goodbye Deutschland“ produziert, erhalten, die wievielte insgesamt, weiss ich gar nicht mehr. Düften inzwischen über ein Dutzend sein, auch von türkischen TV-Sendern. 

Als „Mentor“ solle ich dienen, aus der Sicht eines langjährigen Auswanderers für Neuauswanderer deren Scheitern kommentieren, nehme ich an. Als alter Hase lässt man sich gerne mal zu herablassenden Kommentaren verleiten, die dann medienwirksam verwurschtet werden können.

Nach reiflicher Überlegung habe ich die Teilnahme abgesagt – es klang verlockend, ich gebe es zu!!! Man lockte mit der „nicht unbeträchtlichen Werbewirkung für das Türkis Magazin“ und es gingen mehrere Mails hin und her, ob ich nicht doch….

Da ich mir sicher war, dass es auch eine zweite Wahl geben wird (klar) habe ich kurz geschwankt, mich doch benutzen zu lassen ohne die Möglichkeit zu kontrollieren, was aus meinen Aussagen, meinem Leben hier gemacht wird. Letztendlich habe ich abgesagt und bin auch froh drum.

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