Angekommen. Tagebuch einer Ausgewanderten

IS tötet die zweite japanische Geisel

Damit dürfte auch den letzten klar sein, dass es diesen Monstern wirklich nur ums TÖTEN geht, nicht um die „Befreiung“ einer Region, nicht um die Verbreitung einer Religion oder gar um Macht. Angeblich wollte man damit inhaftierte IS-Terroristen in Jordanien freipressen. Japan hat nichts, aber auch gar nichts historisch oder mit der aktuellen Situation im Nahen Osten zu tun, es gibt nicht den Schatten einer Rechtfertigung – es sind Journalisten, die unter Lebensgefahr berichten wollten. Diese Barbaren nehmen die Welt in Geiselhaft und frönen nur der Mordlust, sonst nichts. Ihnen geht es nur darum, Angst und Schrecken zu verbreiten, nicht um den Glauben und erst recht nicht um die Menschlichkeit. Der getötete Journalist wurde vor 3 Monaten Vater einer Tochter. In seinem letzten Video sagte er „egal was passiert, ich werde die Menschen in Syrien immer lieben“… Wenn man dann andererseits das Interview von Jürgen Todenhöfer mit dem eigentlich lächerlichen, dicklichen und unbeholfenen IS-Nerd aus Deutschland sieht, der ungerührt von der Ermordung von Millionen „Ungläubigen“ faselt, als würde es nur darum gehen, in einer Art „Moorhuhnjagd“ möglichst viele Hühner vom Bildschirm zu schiessen, dann wird ein ganz erschreckendes Muster deutlich: „MENSCHEN“ sind das nicht mehr. Von „Muslimen“ möchte ich erst gar nicht sprechen. Der einzige Weg der muslimischen Umma, ihre Glaubwürdigkeit und ihre Würde zu bewahren, wäre eine Fatwa gegen die IS-Monster, ähnlich wie gegen Salman Rushdie und andere, die unvergleichlich viel weniger Schaden für den muslimischen Glauben angerichtet haben.

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