Angekommen. Tagebuch einer Ausgewanderten

Ein neuer Abschnitt….

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Ein neuer Abschnitt, ein neuer Schritt ins Leben 🙂 jetzt ist auch meine Kleine kein GrundschĂŒler mehr, sondern gehört schon zu den “Großen”. Wir haben ja dieses Mal lĂ€nger gekĂ€mpft, ob wir das nicht zum Anlass nehmen sollte, die beiden in eine Privatschule zu schicken. Vieles hat mich gestört an der “alten” Schule. Aber durch eine neue Privatschule, die viele abgezogen hat, scheint ja einiges in Bewegung geraten zu sein… einen neuen, schicken Klassenraum (Elterninitative) und auch neue Lehrer, die bei den Kindern Begeisterung, bei den Eltern wohl auch Irritation und Überforderung hervorrufen. So sagte Selins neuer TĂŒrkisch-Lehrer…. “Jedes Kind sollte soviele BĂŒcher wie möglich lesen” Reaktion der Eltern “gnagnagnateuer15liragrummelgrummel” Lehrer: “Sie haben Smartphones fĂŒr 500 TL aufwĂ€rts, da werden doch wohl 15-20 TL fĂŒr ein Buch ĂŒber sein.” 

Damit hatte er mich schon gewonnen 🙂 Mit seiner Idee, den Kleinen Prinzen zu lesen und dann in eine TheaterauffĂŒhrung dazu zu gehen, rennt er bei mir offene TĂŒren ein, andere meinten “Kino ist doch bestimmt interessanter”. Hausaufgaben gibt es auch nicht, er setzt auf selbstĂ€ndiges Nacharbeiten. Klingt alles ziemlich gut – mal sehen, was er davon wirklich vier Jahre durchhĂ€lt. FĂŒr mich ein weiterer Pluspunkt: eine offensichtlich geschulte Stimme und eine klare Aussprache. Ich verstehe jedes Wort. 
War wohl doch die richtige Entscheidung, die Kinder weiter auf die nahegelegene staatliche Stadtteilschule zu schicken und nicht auf eine Privatschule. Übrigens weit und breit keine Spur von “Islamisierung”, die Kinder haben die vorgeschriebene Doppelstunde Religion und bei den 3 Wahlpflicht-Doppelstunden ist kein religiöser Schwerpunkt (Englisch, Naturwissenschaft und Kunst hat die Kleine, Mathe, Naturwissenschaft und Computer der Große) Kleine Anekdote am Rande: statt Computer-Unterricht haben die SiebtklĂ€ssler eine Doppelstunde “Werken” – so wie frĂŒher. Vermutlich einfach deswegen, weil die ohnehin viel öfter eine Tastatur als Schere und Kleber in der Hand haben…. 

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