Angekommen. Tagebuch einer Ausgewanderten

Himbeer Cheesecake

- der perfekte Sommerkuchen

Unser absoluter Favorit bei der Hitze: eiskalter Himbeer Cheesecake mit fluffigem Bisquitboden, lecker Käsecreme und himmlischen Himbeeren… der Bisquit ist ohnehin einer meiner großen Favoriten: vielseitig, edel und fettfrei. Wer möchte, kann sogar den Zucker ersetzen durch Xylit oder Erithryt und hat dabei noch eine Menge Kalorien eingespart… 

Die Mischung “Cheesecake Yap” von Dr. Oetker ist zwar nicht der Weisheit letzter Schluss, da sie aus ziemlich viel …. nicht so wertvollen Zutaten … besteht, aber da bei uns ansonsten gesunde und möglichst “chemiefreie” Ernährung im Fokus steht, sei uns diese kleine Sünde mal verziehen. Tart jöle von Dr. Oetker ist der altbekannte Tortenguss in gleicher Zusammensetzung wie er aus Deutschland bekannt ist.  

Der Kuchen hat den grossen Vorteil, dass er auch noch am nächsten Tag super schmeckt – eigentlich sogar noch besser… wenn denn überhaupt was übrig bleibt. Bei uns muss ich den Kühlschrank mit Zähnen und Klauen verteidigen, damit die Creme und der Guss wenigstens die Chance haben, fest zu werden, bevor sie von der hungrigen Familie inhaliert werden… 

Der Boden besteht aus Wasserbisquit oder Wiener Boden, der klassische Tortenboden für alle Arten von Kuchen und Torten. Wichtig ist hierbei, dass das Eiweiss sehr sorgfältig getrennt wird und so fest wie möglich geschlagen wird. 

Das Rezept: 

klassischer Wasserbisquit (für eine große Kuchenform (28 cm) 

5 mittlere oder 4 große Eier, sorgfältig getrennt, sehr kalt 
100 gr fein gesiebtes Mehl
100 gr Zucker (am besten Puderzucker) 
50 gr Weizenstärke 
ca 50 ml lauwarmes Wasser 
1 Vanillezucker
1/2 Päckchen Backpulver (1 gut gehäufter Teelöffel) 

1. Eine Springform unten mit Backpapier auslegen und rundum reichlich mit Butter einpinseln, wer mag kann noch zerstoßenen Löffelbisquit oder Kokosflocken darüber rieseln lassen. 
2. Das Eiweiss sehr steif schlagen, die Eigelbe nach und nach unter ständigem Rühren dazugeben.
3. Dann den Zucker einrieseln lassen. 
4. Vanillezucker, Backpulver, Mehl und Stärke vermischen und auf die Eimasse geben. Mit einem Teigheber mit der Hand (!!) unterheben.
5. Nach Bedarf Wasser zugeben – der Teig muss sehr luftig, aber relativ flüssig sein. 
6. In die Form füllen und ca 30 Minuten bei 160 Grad backen
7. Kuchen sofort aus der Form nehmen und auf ein Gitter stürzen. Sollte er rund aufgegangen sein, so schneiden, dass er eine glatte Oberfläche hat
8. Gut auskühlen lassen

“Käse” Creme 
ca 750 gr Süzme Yoghurt (oder Quark, kein Magerquark!) 
250 gr Labne (Philadelphia) 
Saft einer Zitrone 
1 Paket “Dr Oetker Cheesecake Yap” 

Den Joghurt mit dem Labne und dem Zitronensaft glatt rühren, das Cheesecakepulver unterrühren bis eine feste Masse entsteht. 
Um den Tortenboden einen Tortenring legen (oder den Rand der Springform) und die Creme auf den Boden streichen. 
Im Kühlschrank gut durchkühlen lassen (am besten ca 30 Minuten in den Tiefkühler) 

Himbeer – Topping (schmeckt übrigens mit jeder Art von sauren Früchten sehr lecker) 

450 gr TK-Himbeeren (Am besten Metro, schöne Beeren, 9,90 TL) 
3 Pgk Tortenguss (ja, man braucht soviel!) 
etwas Zitronensaft
1 Teeglas Wasser oder Fruchtsaft (am besten Apfelsaft) 

etwa die Hälfte der Himbeeren gefroren mit dem Saft, dem untergerührten Tortenguss und dem Zucker erhitzen und aufkochen lassen, bis die Flüssigkeit wieder glasig wird. Die restlichen Himbeeren ebenfalls noch gefroren darunter rühren – dann bleiben sie ganz und die Masse wird schneller fest, man muss schon flott arbeiten, sonst wird das Topping nicht so schön glatt. 
Die masse auf die Cheesecake-Creme giessen und zügig glatt streichen. Im Kühlschrank fest werden lassen. 

Falls es etwas “festlicher” aussehen soll, kann man den Rand mit Schlagsahne und einer Spritztülle dekorieren und in die Mitte Mandelblättchen streuen. 

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