Angekommen. Tagebuch einer Ausgewanderten

Mein Weg.. LCHF mit Anpassungen

1. September 2014Martina0

Nachdem ich nun so einiges geschrieben habe, wie ich mich fühle und warum ich abnehme, möchte ich doch jetzt mal präzisieren, WIE ich vorgehe. Wenn man sich eine so große Abnahme wie ich vorgenommen hat, dann dauert das. Udn wenn es dauert, muss es schmecken und zu einem passen. Low Carb High Fat oder Paleo (Steinzeitkost) passt nicht zu jedem, das muss man einfach selbst wissen, wie man vorgeht. Für mich als bekennenden Fleischfresser, Butterundsahne-Fan und Nussvernichter ist es genau das richtige.

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Kugelsichere Geheimwaffe – bulletproof Coffee

1. September 2014Martina0

Zugegeben, es hat mich auch lange geschüttelt, allein die Vorstellung, IRGENDWAS in meinen heiligen Morgenkaffee zu tun, hob mir schon den Magen. Zudem habe ich sehr lange gebraucht, mich generell von der Vorstellung “Fett ist böse – Fett macht fett” zu lösen. Die Erfahrung lehrt mich inzwischen etwas anderes, und [weiter…]

Kleine Erfolgserlebnisse – es geht bergauf

31. August 2014Martina0

Ortahisar BurgBei einem Dreitages-Trip nach Kappadokien habe ich festgestellt, dasskappadokien nicht nur die Kilos schwinden, sondern die Energie zunimmt.

Zum ersten Mal seit Jahren bin ich wirklich überall hingelaufen und hochgestiefelt. Und wer Kappadokien kennt, weiss, dass es hier verdammt viele Steilhänge und vor allem Treppen und Leitern gibt. Die Burg in Ortahisar kann man bis auf die Spitze hochklettern, in dem man sich auf Metallstufen nach oben hangelt, die teilweise fast 90 Grad steil sind – und in schwindelerregender Höhe AUSSEN am Fels hochführen… Treppen, auf die ich mich noch vor ein paar Monaten nicht im Traum getraut hätte “och nee, lass mal, das schaff ich nicht” – nicht einmal für ein gutes Bild….

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Eiweissbrot Low Carb

25. August 2014Martina0

Immer nur Knäcke ist ja total langweilig, und so ganz ohen Brot ist auch nicht so schön. Hier mein Rezept für ein leckeres Eiweissbrot LOW CARB. Eine Scheibe hat ca. 4 gr kh, 121 kcal, 8,4 g Fett und 7,5 g Protein. Übrigens ist es natürlich auch reich an Ballaststoffen und hat sehr viel Kalium und Magnesium. Ausser Backpulver gibt es keinerlei künstliche Hilfssstoffe und auch keine exotischen und teuren Zutaten – das Kichererbsenmehl düfte man in D in jedem türkischen oder arabischen Markt bekommen. Ursprünglich wird es für Hummus, Kichererbsenpaste, verwendet. Im Eiweissbrot sorgt es für die Bindung.

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Mein Weg ins “schlanke ich”

19. August 2014Martina0

In dem Buch “Lords and Ladies” von Terry Pratchett, den ich sehr liebe, geht es um eine junge, dicke Hexe. Sie schaut sich im Spiegel an und stellt fest, dass sie ein dünnes Mädchen sieht mit ganz viel Schokolade drumrum.  So ungefähr kann man sich vorstellen, was ich gesehen habe, wenn ich (falls ich es nicht vermeiden konnte) in den Spiegel geschaut habe. Aber irgendwann kommt ja der Punkt, da kannst Du Dir Dein Gewicht/Deinen Körper nicht mehr schönreden. So gings mir jedenfalls nach dem hochoffiziellen Besuch beim türkischen Europaminister in Ankara, oder besser, nach dem Besuch und den Bildern in der Zeitung. Eigene Fotos kann man ja immer noch ein bisschen photoshoppen und wenn man sich im Spiegel betrachtet, funktioniert ja das innere Photoshop meistens auch noch ganz gut. Man blendet die Beulen überall doch ziemlich gut aus und denkt sich ” aber was hab ich schöne schlanke Knöchel. Geht nicht, wenn man sich auf Pressefotos sieht. Bei dem Bild Anfang Mai funktionierte das Schönreden noch: “Das Kleid ist schuld, weil der Stoff so überall drüber hing”

 BK 4548-Turkish StarsSCHLUSS JETZT!!!
DAS war dann der Punkt, an dem ich mir sagte “STOPP!!!” und das auch wirklich so meinte.

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Low Carb Knäckebrot – der Knaller!!!

2. August 2014Martina0

Abnehmen ist ja schön und gut, aber wenn ich morgens mein Brot nicht habe, dann wird das nix. Nur: Brot hat viele viele Kohlehydrate, und die sorgen bekanntermassen dafür, dass die Wampe nicht weicht. Hier in der Türkei hat sich Low Carb noch nicht rumgesprochen, es gibt also kein Eiweissbrot oder gar KH-armes Knäckebrot. Hier ist die Lösung – ein schnell gemachtes Low-Carb-Knäckebrot ohne exotische und teure Zutaten, die man im Internet bestellen oder in Spezialläden kaufen muss:

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Blitzbrot – so schnell gebacken wie gegessen!

4. März 2014Martina0

Blitzbrot– Zubereitungszeit ca 5 Minuten– Backzeit ca. 70 Minuten bei 200 Grad1 Würfel Hefe (oder 50 g Trockenhefe – 2 “deutsche” Päckchen bzw ein türkisches halbes)450 ml LAUWARMES (wichtig!) Wasser1 Essl. Honig (oder Pekmez)500 gr. Kepekli Un oder Tam Bugday Unu (Weizenvollkornmehl)150 gr. Nüsse oder Körner, Sesam, Leinsamen oder Röstzwiebeln [weiter…]

Türkischer Käse ist langweilig!? So ein Käse!

28. Februar 2014Martina0

Ich höre immer wieder, türkischer Käse sei ja nichts besonderes, nur weisser Käse aus Schafs- Kuh- oder Ziegenmilch…. Langweilig. Wer natürlich immer seinen Käse im Supermarkt kauft, muss zu dieser Erkenntnis kommen – selbst gut sortierte Märkte (mit Ausnahme von richtig großen) können nicht im geringsten mit einem stinknormalen Aldi [weiter…]

Ebru-Kuchen

5. Oktober 2013Martina0

Heute hatte ich gleichzeitig einen Back- und Kreativ-Flash 🙂 Meine Kinder lieben ja den Zebrakuchen, eine Variante des Marmorkuchens. Der war mir heute etwas zu langweilig, also wurde ein Ebrukuchen draus. Für diejenigen, die nicht wissen, was Ebru ist, können vielleicht eher mit dem Begriff “Marmorieren” etwas anfangen. Womit wir [weiter…]

ist doch alles Wurscht!

9. August 2013Martina0

Die Markthalle ist doch auch noch nach Jahren immer für eine Entdeckung gut. Letztens habe ich bei einem Metzger angeschrieben gesehen “Mumbar” – das sind Schafsdärme für ein typisch Alanyaner Gericht, Mumbar dolmasi. Da ich aber schon 2 Jahre meinen Fleischwolf mit Wurstaufsatz rumstehen habe, war natürlich klar: es gibt [weiter…]

Ich bin sauer – Fotostory Brotback-Experiment

13. Januar 2013Martina0

Gestatten, ich bin sauer  – Sauerteig.
Seit Wochen steht schon die 5-kg-Tüte Roggenmehl im Weg rum; letzte Woche habe ich endlich daran gedacht, wieder mal den Sauerteig anzusetzen, die Temperaturen stimmen jedenfalls im Moment. Klingt nach uraltem Wissen, Vollmond und so? Ist es aber eigentlich nicht. Man braucht dazu nur Trinkwasser, Roggenmehl und Milchsäurebakterien. Ersteres und zweiteres wird zu einem dünnen Teig verrührt, letztere gesellen sich, wenn man alles richtig gemacht hat, freiwillig dazu.
Am besten fängt man mit ganz wenig an, eine kleine Tasse Mehl, kleine Tasse Wasser. Dann das ganze an einem  20-22  Grad warmen Platz parken und täglich – oder zumindest immer dann, wenn man dran denkt – füttern. Ein EL Mehl, etwas Wasser, mehr verlangt der neue Hausgenosse nicht. Nach 3-4 Tagen sollte er anfangen, deutlich sauer zu riechen und leise vor sich hin zu blubbern.  Dann kann man ihn noch mal kräftig füttern (diesmal etwas mehr) und etwas wärmer stellen. Mein Sauerteig steht bevorzugt auf der Aquaruimlampe, das sind moderne T5-Röhren – werden angenehm handwarm, nicht heiss, Dort ist er dann erwartungsgemäss – mittlerweile auf ca 1/2 Liter angewachsen – sehr munter geworden und hat vor sich hin geblubbert und sich etwa verdoppelt.

Geruchstest ist angenehm, vorsichtigte Geschmacksprobe: passt. Ziemlich sauer, aber nicht bitter oder scharf, leckerer Milchsauer-Geschmack.

Dieses ganze Führen und Tralala macht mich irgendwie nervös, ich probiers jetzt mal nach Gutdünken. Heute habe ich ca. 3/4 von meinem Ansatz mit 1/2 l Trinkwasser (aus der Flasche) mit 400 gr Roggenmehl und 600 gr Weizenmehl vermischt. Ergibt alles in allem eine ziemlich zähe Pampe und ruht nun zugedeckt auf dem Wohnzimmerschrank.
Morgen gehts weiter mit meinem Backexperiment.

Sonntag, 13.01.2013
So, die Nacht ist um und der Vorteig hat sich perfekt entwickelt. Ganz ohne Hefe hat sich mein Vorteig etwa verdoppelt und fängt auch quasi sofort wieder an zu blubbern, wenn man ihn nach dem Umrühren in Ruhe lässt.

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